Aktuelles

Herzlich willkommen in der Kirchengemeinde St. Vitus Lette!
Gemeinsam mit den katholischen Gemeinden in Oelde, Möhler, Stromberg und Sünninghausen sind wir die Pfarrei St. Johannes Oelde im Bistum Münster.


Alle Gottesdienste und Veranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus!

Die Kirchen sind zwar geöffnet, doch wegen der Corona-Prävention können Gottesdienste auch über Ostern hinaus nur im Fernsehen, Radio und im Internet mitgefeiert werden. Beerdigungen können nur in kleinstem Rahmen stattfinden. Alle Veranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus und das Gottfriedheim geschlossen. Die Gemeindebüros und Seelsorger/innen sind telefonisch erreichbar, wenn Sie Hilfe oder ein Gespräch brauchen. Auch weiterhin gilt für dringende Fälle die (0 25 22) 9 90 des Krankenhauses als unsere Notrufnummer. Weitere Informationen können Sie auch dem Aushang oder der Kirchenzeitung des Bistums Münster "Kirche + Leben" entnehmen. Wir danken Ihnen für gute Nachbarschaftshilfe. Bitte achten Sie gut aufeinander, bleiben Sie gesund und mit uns im Gebet verbunden.

Kontaktmöglichkeiten:


In der nächsten Zeit liegt jeweils das Faltblatt "Sonntag in St. Vitus" mit den Texten des Sonntages und einigen Informationen, auch zu Funk- und Fernsehgottesdiensten in unserer Kirche aus. Gerne können Sie dieses Faltblatt auch ausdrucken und es insbesondere älteren und kranken Mitmenschen zukommen lassen, die keinen Internet-Anschluss haben. Hier können Sie das Faltblatt herunterladen:


"Lette hält zusammen": Das Dorfbüro koordiniert Hilfen für Menschen, die in der derzeitigen Corona-Situation Unterstützung benötigen, z.B. beim Einkauf oder Ausführen von Haustieren. Hilfesuchende und Helfer können sich melden unter Tel. 01 75 / 5 66 78 94. Vielen Dank!


Online-Bußgang der Männersodalität
unseren diesjährigen Bußgang hatten wir für Freitag, 27. März 2020, vorgesehen. Grundlage für die Texte des Bußganges sollte der Kreuzweg aus der aktuellen Misereor-Fastenaktion sein. Neue zeitgemäße Texte und Bilder laden zur Besinnung ein. Da alle Veranstaltungen aus gegebenem Anlass ausfallen müssen lade ich herzlich zum Kreuzweggebet bei Euch zuhause ein. Wenn Ihr es einrichten könnt am Freitag ab ca. 19 Uhr jeder für sich oder gemeinsam mit dem Partner/Partnerin oder anderen Mitbewohnern. Vielleicht schenkt Euch das Gebet Trost und Zuversicht in dieser unruhigen und bedrängten Zeit. Hier gelangt Ihr zu den Texten und Bildern des Kreuzwegs: https://fastenaktion.misereor.de/fileadmin/user_upload_fastenaktion/02-liturgie/kreuzweg-erwachsene-beschreibung-fastenaktion-2020.pdf (Bitte hier klicken!) Gruß, Heinz Klösener


Papst Franziskus erteilte am Freitag, 27. März, den Segen "Urbi et Orbi"

„Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt. Sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt“, sagte Papst Franziskus am Freitagabend angesichts der Corona-Pandemie vor dem ungewohnt menschenleeren Petersplatz in Rom. „Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern.“

Franziskus lud ein, für sich zu entscheiden, „was wirklich zählt“. Es sei „die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten“, so der Papst. Viele hätten sich von materiellen Dingen und Eigensucht leiten lassen. „Wir haben uns von Kriegen und Unge-rechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört“, so der Papst. „Wir haben unerschrocken weiter-gemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: Wach auf, Herr!“, sagte Franziskus mit den Worten des Evangeliums (Mk 4, 35-41), das die Jünger in Seenot zeigt, wie sie den schlafenden Jesus wecken, damit er ihnen hilft.

Franziskus rief auf, „neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen“. Er würdigte jene, die sich für eine Überwindung der Krise einsetzen. Ausdrücklich nannte er Ärzte und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuer, Transporteure, ehrenamtliche Helfer und Geistliche. Es seien viele, „die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet".

Neuerlich erflehte der Papst Gottes Trost und Beistand und erteilte den Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis). „Von diesen Kolonnaden aus, die Rom und die Welt umarmen, komme der Segen Gottes wie eine tröstende Umarmung auf euch herab", rief er am Ende des Gebets. „Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost.“


Das katholische Hilfswerk MISEREOR bittet um Ihre Hilfe!

"Das Corona-Virus hat uns mitten in der Fastenaktion empfindlich getroffen, da MISEREOR dadurch auch ein beträchtlicher Teil der Spenden in dieser so wichtigen Sammelzeit, der Fastenzeit, entgeht. Deshalb rufen wir Sie auf, unsere Arbeit in den Hilfsprojekten in aller Welt gerade jetzt zu unterstützen. Lassen Sie uns in dieser Zeit der Sorge auch die Menschen in Syrien und den Libanon nicht vergessen. Sie haben alles verloren, was ein Leben in Sicherheit und Würde ausmacht." Weitere Informationen auf www.misereor.de! Informationsblätter liegen in Lette in der Kirche am Schriftenstand und in der Marienkapelle aus.


Solidarisches Glockenläuten: Jeden Tag um 18 Uhr, wenn von den katholischen Kirchtürmen das Angelusläuten zu hören ist, erklingt auch ein gemeinsames Glockenläuten der evangelischen, griechisch-orthodoxen und katholischen Kirchen als Zeichen der Solidarität mit allen, die unter der Corona-Krise leiden und allen, die an der Bewältigung arbeiten.


Die Aktion "#zusammenleuchten" bringt Oelde jeden Abend ab 19.55 Uhr zum Leuchten. Viele Menschen nehmen mittlerweile daran teil und stellen als Zeichen der Solidarität eine brennende Kerze ans Fenster.